Argentinische Botschaft
CAFETÍN DEL SUR
wird unterstützt von der Botschaft der Republik Argentinien in Deutschland und der Senatskanzlei des Landes Berlin im Rahmen der Städtepartnerschaft Buenos Aires - Berlin.

Senatskanzlei des Landes Berlin

Cafetín del Sur

Eine Tango-Collage aus Musik, Tanz, Gesang und Rezitation.

Ein altes Cafetín irgendwo im Stadtteil Barracas im Süden von Buenos Aires.

Hier arbeitet Marco Esquivel abends in einem CAFETIN als Kellner. Weil an einem Abend viele Gäste aus Deutschland das Cafetín besuchen, liest rezitiert er Tangotexte in deutscher Sprache. Die Tangoformation des Cafetín, bestehend aus einem Tanzpaar, Musikern und einem Sänger, begleiten ihn dabei.

Als kleines Kind verließ er mit seinem Vater Argentinien. Die Texte stammen aus einem Heft, das er nach vielen Jahren im Haus seines Vaters fand. In dieses Heft hatte sein Großvater, der in den dreißiger Jahren Berlin verließ und nach Buenos Aires ging, seine Übersetzungen von Tangotexten ins Deutsche notiert. Marco hat sich auf Spuren seines Großvaters und auf seine eigenen begeben.

Cafetín del Sur ist eine Tango-Collage. Mit den Mitteln der Rezitation, des Gesangs, des Tanzes, der Musik, des Schau- und Puppenspiels nehmen Marco und das Ensemble das Publikum mit auf eine Reise in dieses Cafetín. Dabei werden die zentralen Themen des Tangos, die enttäuschten Hoffnungen, die Träume von einem besseren Leben, der Verlust der Heimat, des geliebten Mannes oder der geliebten Frau und die Wut über Ungerechtigkeit aufgegriffen.

Das Ensemble besteht aus der Formation CANTANGO BERLIN mit Ofelia Stoll (Bass), José Cibils (Piano), Aneta Pajek (Bandoneon) - Caio Rodríguez (Gesang) sowie Ester Duarte und Chiche Nuñez(Tanz). Der Kellner wird von HADI dargestellt. Puppenspiel: Roger Müller.

Lu Marosa spielte bei der Uraufführung am 18. und 19. April 2010 eine Kellnerin. Videomitschnitt aus der Ufa-Fabrik.

Idee und Text: Hans-Henner Becker

CAFETIN DEL SUR wird unterstützt von der Botschaft der Republik Argentinien in Deutschland und der Senatskanzlei des Landes Berlin im Rahmen der Städtepartnerschaft Buenos Aires - Berlin.

Termine September 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Hans-Henner Becker   

Bis 10.10.2010

Jüdisches Leben in Argentinien - Beiträge zum 200-jährigen Jubiläum
Eine Ausstellung des „Organisationskomitees für die Teilnahme Argentiniens an der Frankfurter Buchmesse 2010“ (argentinisches Außenministerium) in Zusammenarbeit mit AMIA (Asociación Mutual Israelita Argentina), dem Jüdischen Museum Berlin und der Botschaft der Republik Argentinien

Jüdisches Museum Berlin
Lindenstr. 9-14
10969 Berlin
(Verkehrsverbindungen: U1, U6 Hallesches Tor; U6 Kochstraße; Bus M29, M41, 248)
Tel.: (030) 2599-3300, Fax: (030) 2599-3409

Web: Jüdisches Museum Berlin

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Bernd Wulffen, Deutsche Spuren in Argentinien PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Hans-Henner Becker   

Tango Argentino. Porträt eines LandesDas Buch von Bernd Wulffen ist ein gutes Beispiel dafür, das die Lektüre eines historischen Sachbuches höchst unterhaltsam sein kann.

Der Autor spiegelt über die Jahrhunderte anhand der Episoden über Einwanderer aus Deutschland die Geschichte Argentiniens seit der Expedition von Magellan im Jahr 1520 bis heute. Und wir erhalten auch ein Bild über die unterschiedlichen Motive, die Deutsche veranlassen, nach Argentinien auszuwandern.

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Filmtipp - El Viaje PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Hans-Henner Becker   

Ein Junge namens Nunca (!) macht sich von Ushuaia mit einem Fahrrad auf den Weg, um seinen Vater zu suchen. Es ist eine surreale Reise. Wundervoll beispielsweise die Szenen, in denen Buenos Aires völlig unter Wasser steht und die Menschen in einer Mischung aus Gelassenheit und Verdrängung versuchen, dennoch ihren Alltag zu meistern..

Sur

El Viaje
Von Fernando Solanas
Buenos Aires 1992

Die DVD vertreibt der Trigon-Verlag in der Schweiz. Weiteres auf trigon-film.

 

 
Ingo Malcher, Tango Argentino. Porträt eines Landes PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Hans-Henner Becker   

Tango Argentino. Porträt eines LandesIn vier Kapiteln gibt Ingo Malcher einen Einblick in die Politik, die Wirtschaft, die Kultur und die Gesellschaft Argentiniens. Er selbst lebte 10 Jahre als Korrespondent in Buenos Aires und schreibt unter anderem für die taz und die Süddeutsche Zeitung.
In einem Beitrag widmet er sich den Cafetins, die er als die Seele der Stadt beschreibt. Es gibt sogar, wie er berichtet, ein Gesetz aus dem Jahr 1998 zum Erhalt von Cafes / Cafetines.

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